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Museum im Schloss

Öffnungszeiten Preise

 

 

Die um 1252 errichtete Burganlage erhielt erst im 16. Jahrhundert durch Bischof Sigismund von Lindenau seinen Schlosscharakter. Leider hat der Glanz des Renaissance-Baus die Jahrhunderte nicht unbeschadet überstanden. Dennoch, es ist ein Kleinod, das Lützener Schloss mit seiner über 700jährigen Geschichte. Einem Lützener Verein ist es zu verdanken, dass sich im Schloss ein Museum befindet. Was am 8. Juli 1928 in einem Raum begann, weitete sich in den Folgejahren aus. Heute wird das gesamte Schloss museal genutzt.

 


Die Ausstellung beinhaltet folgende Schwerpunkte:

 

 

Dreißigjähriger Krieg
In einem Großdiorama mit über 3.600 Zinnfiguren ist die Schlacht vom 6./16. November 1632 festgehalten. Dargestellt ist das Kampfgeschehen der 12. Stunde, als der schwedische König Gustav II. Adolf getroffen vom Pferd fiel.

Gefecht bei Rippach

 

Schlachtfeldarchäologie
2006 hat man mit den Untersuchungen des Lützener Schlachtfeldes begonnen. Ziel ist die Rekonstruktion der Schlacht sowie der Verbleib der 9.000 gefallenen Soldaten und Offiziere. Einige Funde aus der Zeit des 30jährigen Krieges sind in der Ausstellung zu sehen.

 

Bataille de Lützen

 

 

Befreiungskriege
Am 2. Mai 1813 kämpften erstmals die Verbündeten (Preußen und Russen) in der Schlacht bei Großgörschen gegen Napoleon. Ein Großdiorama mit mehr als 5.500 Zinnfiguren stellt das Schlachtgeschehen dar.

 

Stadtgeschichte
1269 Ersterwähnung als Stadt; 1513 Einweihung der Kirche Sankt Viti; 1884/85 Bau des Neorenaissance-Rathauses auf dem Marktplatz; Lützener Persönlichkeiten

 

Stadtgeschichte

 

Stadtgeschichte

 

 

 

 

Johann Gottfried Seume
Dem Lützener Holzhändler und schwedischen Vizekonsul Oskar Planer verdankt das Museum einen Großteil seines Bestandes. Der Sammler aus Leidenschaft hat viele Objekte im Laufe seines Lebens zusammengetragen. Johann Gottfried Seume, der 1763 in Poserna geboren wurde und durch seinen "Spaziergang nach Syrakus" zu seiner Zeit das öffentliche Interesse auf sich zog, war einer, der im Fokus Oskar Planers stand. Das Museum ist im Besitz der größten handschriftlichen Seumesammlung. Einige der Briefe sowie seine Apokryphen sind Bestandteil der Ausstellung.

Seume

 


Dank der Kultur- und Brauchtumsstiftung der Kreissparkasse Weißenfels und der Heimat- und Museumsfreunde konnte eine interaktive Tafel angeschafft werden, wodurch eine Vielzahl an Informationen über Seume auf kleinstem Raum gezeigt werden kann.


Weitere Ausstellungen:

  • Schaumagazin mit Dingen aus Omas Zeit
  • vierteljährlich wechselnde Sonderausstellungen
  • Turmbesteigung

 

Das Schlosscafé "Wallensteins Stube" lädt zum Verweilen ein.

 

Kontakt
 

Museum im Schloss
Schlossstraße 4
06686 Lützen

 

Tel.: 034444-20 228
Fax: 034444-90 693

 

 


Gustav-Adolf-Gedenkstätte
Gustav-Adolf-Straße 42
06686 Lützen

 

Tel.:/Fax: 034444-20 317